Picasa

Programm allgemein

Bei Picasa handelt es sich um eine Bildbearbeitungssoftware, die ursprünglich von LifeScape entwickelt wurde. Der Verkauf erfolgte als Shareware. Die Google.Inc. kaufte im Juli 2004 das Unternehmen Idealap ab. Seitdem ist die Software als Freeware erhältlich. Mit der Software können die Bilder sogar im Internet auf den Unternehmensseiten für Dritte präsentiert werden. Allerdings müssen die Schutzrechte an den Bildern übertragen werden. Die original Bilddatei wird auch nicht verändert bei der Bildbearbeitung. Picasa erstellt lediglich eine Bearbeitungskopie. Bei der Babyfotografie wegen dem Erhalt unwiederbringlicher Fotos ein riesen Vorteil. Die Quelle wird im Verzeichnis vom Original aufbewahrt.

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Besondere Funktionen

Mit der Bildarchivierungs- und Bildverwaltungssoftware lassen sich Bilder Ordnern zuteilen aber auch in Alben mit thematischer Sortierung organisieren.

Die Bildbearbeitungssoftware verfügt über Funktionen wie Skalierung, Filterung und Reduzierung des üblen „Rote-Augen-Effekts auch bei einem Babyfoto.

Auch das Zuschneiden, Ausrichten sowie die automatische Kontrast- und Farbkorrektur inklusive Retuschierung wird angeboten.

Mit der „Vorher-Nachher-Ansicht“ können Veränderungen begutachtet werden.

Mit der Exportversion ist das Weiterbearbeiten und Weiterversenden möglich.

Mit einer fortlaufenden Nummer kann das Bild, das angezeigt wird, im aktuellen Bearbeitungszustand exportiert werden.

Für den Import der Fotos von der Speicherkarte auf eine Festplatte oder anderen Datenträger steht der Import-Dialog mit Duplikaterkennung zur Verfügung. Auch das automatische Löschen der Fotos von der Speicherkarte und sofortiges Hochladen in die Picasa-Alben wird angeboten.

Die Weitergabe der Bilder an ein Mailprogramm ist direkt aus dem Programm heraus möglich. Ferner können CDs erstellt und Bildschirmschoner erstellt werden. Auch das Drucken aus Picasa heraus ist kein Problem.

Mit einer speziellen Option können auch mehrere Einzelblätter auf ein Poster verteilt gedruckt werden.

Wie weiß man dauerhaft, wo welches Bild aufgenommen wurde? Auch wenn man keinen GPS-Tracker an seiner Kamera hat, kann man die Bilder nachträglich mit einigen Klicks relativ leicht verorten. Einfach die Karte an der richtigen Stelle heranzoomen, dann die Bilder markieren, gerne auch mehrere zeitgleich und abschließend den Marker auf die Karte setzen. Zuletzt einfach noch einmal bestätigen.

Ab der Version 3.5 ist auch eine Gesichtserkennung basierend auf Google Earth – Geotagging enthalten. Dank Google Maps können Fotos mit Geodaten versehen werden.

 

Vorteile des Programms

Der Aufbau ist gut zu verstehen und nachzuvollziehen. Es ist auch nicht mit unnötigen Funktionen aufgebläht.

Picasa ist gut mit iPhoto verzahnt und die Schriftzüge können schier endlos verändert werden. Da sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt.

Die sogenannten Rohdaten vieler Digitalkameras werden von Picasa unterstützt.

Wer mit Mac-OS-X-Systemen arbeitet wird sich freuen, dass die Unterstützung nicht auf nativen Versionen, sondern mittels einer Kompatibilitätsschicht namens „Wine“ realisiert wird. Ein Bild kann mit beliebigen Stichworten gesucht und gefunden werden.

Auch die Suche nach Bildern in bestimmter Größe ist möglich.

 

Nachteile des Programms

Der größte Nachteil liegt wohl darin, dass beim Starten des Programms das sofortige Laden aller Bilder sich nicht verhindern lässt. Das ist ziemlich nervig, wenn nur wenige Bilder benötigt werden.

Es baut ungefragt eine Verbindung „nach Hause“ auf und sortiert dann erst einmal alle Fotos nach Datum. Verschiedene Herkunftsstationen wie IPhone, CD oder Digitalkamera werden einfach zusammengefasst.

Leider werden auch fehlerhafte Bilddateien gespeichert.

Ferner fehlt ein Bewertungssystem bestehend aus Sternen und Farbmarkierungen.