Gimp

Programm allgemein

Genaue Bezeichnung:

(GNU Image Manipulation Program, ursprünglich General Image Manipulation Program)

Bei GIMP handelt es sich um ein pixelbasiertes sowie freies Bildbearbeitungsprogramm.

Angewendet wird es für die Bildbearbeitung von Pixelgrafiken. Außer die Version für GNU/Linux sowie Unix werden auch Portierungen auf Basis von Microsoft Windows und OS X angeboten. Die aktuelle Version 2.8.14 wird auf gimp.org als „lauffähige Version“, auch „Binaries“ genannt, für Windows und OS X zur Verfügung gestellt. Gepackte Tar-Archive des Quellcodes werden für die anderen Versionen bereitgehalten. Bei Linux-Distributionen ist es zudem üblich, dass der Distributor diese ebenfalls als „Binaries“ ausliefert.

Bei Linuxanwendern gilt GIMP als Marktführer.

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Besondere Funktionen

Der Funktionsumfang umfasst Werkzeugleisten sowie Menüs und dauerhaft eingeblendete übersichtliche Menüfenster. Natürlich sind auch Umwandlungs-, Auswahl- sowie Ebenen- und Markierungsfunktionen enthalten.

Die Farbunterstützung

Mit der Pipette können Farben aus einem Bild entnommen werden.

Darüber hinaus gibt es das Farbrad und eine Farbpaletten für:

– RGB (ein additiver Farbraum) Durch das Mischen der drei Grundfarben werden Farbwahrnehmungen nachgebildet.

– HSV (Farbraum etlicher Farbmodelle) Bei ihnen definiert sich die Farbe mittels des Farbwerts, der Farbsättigung und des Hellwerts oder der Dunkelstufe.

– CMYK ( Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil Key als Farbtiefe) Es entspricht der technischen Grundlage für den Vierfarbdruck.

Auch können die hexadezimalen Farbwerte direkt aus HTML eingegeben werden.

Es wird bei diesem Programm immer in RGB und einer Farbtiefe von bis zu 8 Bit gearbeitet, obwohl GIMP eine CMYK-Palette anbietet. Außerdem werden Muster unterstützt, die sofort auf eine Fläche aufgetragen werden können. Diese lassen sich weitgehend anpassen, wodurch dann auch Zwischenfarben entstehen.

Auswahl- und Maskierungsfunktionen

Eine Automatisierung von fast allen GIMP-Vorgängen auch in der Babyfotografie ist mittels sogenannter GIMP-Skripte möglich. Programme dieser Art können mit dem integrierten „Scheme-Interpreter“ (Skript Fu) aber auch über eine externe Anbindung der Programmiersprachen Python, Tcl oder Perl verarbeitet werden. Über sie werden auch die Makros geschrieben. Die benötigten Schnittstellen und Bindings sind bereits vorhanden. Die so erstellten Skripte aber auch Plug-ins können nicht nur interaktiv sondern auch im Batch-Modus ausgeführt werden. Über CGHI-Skripte können direkt Websites erstellt werden. Farbkkorrekturen auch beim Babyfoto und Änderungen am Grafikformat sind möglich.

Filter und Effekte

Enthalten sind die Filter zur Gestaltung grafischer Effekte und 48 Pinsel mit beliebig einstellbarer Kantenschärfe und Deckung.

 

Folgende Filterfunktionen sind integriert:

  • Weichzeichnungsfilter
  • Verzerrungsfilter
  • Rauschfilter
  • Kantenerkennungsfilter
  • Kombinationsfilter
  • Künstlerische Filter
  • Dekorationsfilter
  • Abbildungsfilter
  • Renderfilter
  • Filter „Alpha als Logo“

Vorteile des Programms

Die Anpassung der Farbwerte über Schieberegler sowie automatisiert.

Es gibt eine Vielzahl an nützlichen Plug-ins zum Nachrüsten von GIMP. Zum Beispiel Bildverfremdungsfilter. Dass es als Free-Ware Produkt erhältlich ist.

 

Nachteile des Programms

„Stürzende Linien“ lassen sich mit dem Werkzeug „Perspektive“ ohne Hilfslinien nur schwer beseitigen.

Das neue Einzelfenster ist zwar gut überschaubar. Allerdings werden für die Bearbeitung der Bilder mehr Bedienschritte benötigt als bei käuflich zu erwerbender Software.

Gimp besitzt keine Bilderverwaltung.

RAW-Dateien werden nicht verarbeitet. Dafür muss vorher das Zusatzprogramm UFRaw in den Plugin-Ordner von GIMP kopiert werden.